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Violoncello

© Kreismusikschule Bamberg

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Das Cello ist das Tenor-Bass-Instrument der Violinenfamilie. Zunächst fungierte das Violoncello fast ausschließlich als ein Baßinstrument, und bis ins 18. Jahrhundert wurde die „Viola da gamba“ als Soloinstrument dem Violoncello vorgezogen. Den reichen, warmen und leidenschaftlichen Klang des Instruments entdeckte vor allem die Romantik.
Als Soloinstrument gewann es seitdem mehr und mehr an Bedeutung. Sein Einsatz ist heute nicht mehr auf Orchester und Kammermusik und Kammermusik begrenzt, auch in modernen Stilrichtungen findet es häufig Verwendung.

Einstiegsalter und Voraussetzungen:
In der Regel ist der Einstieg ab dem Grundschulalter möglich. Die wichtigste Voraussetzung für das Cellospiel ist die Freude des Kindes am warmen Klang des Instruments. Von Bedeutung sind ein gutes Gehör und allgemeine Musikalität.

Wissenswertes:
Das Cello wird auf dem Boden stehend zwischen den Knien gehalten und im Sitzen gespielt. Die Stimmung der Saiten ist C, G, d und a. Notiert wird das Violoncello im Baßschlüssel. Wie die Violine gibt es auch das Violoncello in verschiedenen Größen (4/4, 3/4, 1/2 und 1/4).

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